Miniimplantate für Maxibiss
Menschen, die keine eigenen Zähne mehr besitzen und deswegen eine Vollprothese tragen müssen, kennen es nur zu gut:
Beim Essen verrutscht das Gebiss, das Sprechen wird mühsam, das Zubeißen eine Qual. Darunter leidet zum Einen die Lebensqualität, es können sich aber auch organische Folgen einstellen, beispielsweise wenn die Speisen nicht richtig zerkaut werden können und deshalb als große Stücke im Magen ankommen.
Bei diesem Problem nutzt auch die beste Haftcreme nichts, die Betroffenen leiden und ziehen sich oftmals aus dem gesellschaftlichen Leben vollständig zurück.
Minidentalimplantate sind da eine überzeugende und auch kostengünstige Hilfe. Im Gegensatz zu den üblichen Implantaten, die immerhin einen Durchmesser von um die 4 Millimeter erreichen, sind die Miniimplantate gerade einmal halb so dick.
Die operative Maßnahme kann deswegen unter lokaler Betäubung erfolgen und belastet den Organismus kaum. Der Patient kann bereits nach nur einer Sitzung wieder kraftvoll zubeißen.
Aufgrund der wenigen und kleinen Wunden sind diese Implantate auch für jene geeignet, die unter einer Blutgerinnungsstörung leiden. Unsere Praxis für Zahnheilkunde in Lübeck ist seit nunmehr 5 Jahren Referenzpraxis für MDI Miniimplantate der 3M ESPE in Norddeutschland und verfügt damit über ein großes Erfahrungsspektrum.
Ein großer Vorteil dieser Miniimplantate ist die Möglichkeit, sie auch noch jenen Patienten anpassen zu können, die schon lange auf eine Vollprothese angewiesen sind und deren Kieferknochen sich deshalb zurückgebildet hat.
Und wie funktionieren diese Miniimplantate?
Im Kieferknochen, meist des Unterkiefers werden vier Titanstifte gesetzt. Anhand einer Röntgenaufnahme und einer 3D-Modellanalyse wird die genaue Lage der künstlichen Zahnwurzeln festgelegt. Diese werden so platziert, dass lediglich die Köpfchen aus dem Kiefer herausragen. In der Prothese liegen dann die Gegenstücke: vier hochelastische Gummiringe. Nach dem einfachen Druckknopfprinzip kann dann die Prothese “auf- oder abgeknöpft” werden.
Das kann man sogar bei einer Prothese für den Oberkiefer machen. Dann ist es sogar möglich, die lästige Gaumenplatte zu entfernen, was beispielsweise den Genuss eines leckeren Essens wieder ungehindert ermöglicht.
