Parodontitis, auch Parodontose genannt, ist eine weitverbreitete Volkskrankheit.
Dabei handelt es sich um eine Entzündung des Zahnfleisches und des Kieferknochens mit weitreichen Folgen für den gesamten Körper.
Sie hat im wesentlichen drei Ursachen: Bakterien, Vererbung und Hygiene. Wenn man die Folgen einer Parodontitis auch nicht vollständig rückgängig machen kann, so kann man ihr Fortschreiten wenigstens stoppen. Hier gibt es verschiedene Behandlungsmethoden. In unserer Praxis in Lübeck wird in der Regel eine minimalinvasive Parodontosebehandlung ohne Schnitte und Nähte, die sogenannte “geschlossene Kürettage”, angewendet.
Dabei wird die Zahnfleischtasche vom Zahnarzt mit verschiedenen sogenannten Parodontalinstrumenten (Kürette, Ultraschall) gesäubert. Die in der Tasche liegenden Zahnoberflächen werden geglättet und von Bakterien befreit. Die Prozedur kann gegebenenfalls nach einiger Zeit wiederholt werden. Die Kürettage erfolgt unter örtlicher Betäubung durch Ihren Zahnarzt, sodass keine Schmerzen zu erwarten sind. Das Schaben mit den Instrumenten am Zahn kann jedoch unangenehm sein und es können leichte Blutungen auftreten. Bis zu sechs Tagen später kann das Zahnfleisch noch besonders empfindlich sein.
Doch diese Behandlung lohnt sich: Je gesünder das Zahnfleisch ist, desto länger halten auch Füllungen und Zahnersatz. Vereinbaren Sie gern einen Beratungstermin in unserer Zahnarztpraxis in Lübeck.